Ich wollte mich weiterbilden. Klingt doch erstmal total normal, oder? Einfach wachsen, neugierig bleiben, etwas dazulernen. Ich hatte Lust darauf. Ich hatte einen Plan. Ich hatte den Willen.

Was ich nicht hatte: einen Körper, der mitmacht.

Die Weiterbildung war online, über mehrere Jahre angelegt, viel Eigenverantwortung, viel Bildschirmarbeit. Und genau da fing es an. Jede Stunde am Bildschirm bedeutete für mich: Migräne. Blendempfindlichkeit. Augen, die nach kurzer Zeit einfach dichtmachten und sagten: „Bis hierhin und nicht weiter.“ Dazu kam diese Angst, die ich damals kaum in Worte fassen konnte – die Angst, die anderen nicht zu verstehen. Nichts mitzubekommen. Mich zu blamieren. Weil ich so schlecht hörte und noch nicht wusste, wie ich das erklären sollte, ohne mich dabei komplett bloßzustellen. Obwohl ich keinerlei Schuld daran hatte. Keine einzige.

Aber das ist ja das Tückische daran: Schuld und Scham warten nicht auf eine Einladung.

Also kämpfte ich mich durch. Sitzung für Sitzung. Mit Schmerzen, mit Angst, mit dem ständigen Gefühl, irgendwie nicht zu reichen. Und dann kamen die Menière-Attacken. Drehschwindel, der mich komplett ausgeknockt hat – tagelang. Da war klar: Das geht nicht mehr. Ich musste aufgeben.

Und weißt du, was sich in dem Moment schlimmer angefühlt hat als das Aufgeben selbst? Der Teufelskreis, der sich längst um mich herum aufgebaut hatte, ohne dass ich es richtig gemerkt hatte.

Der Stress, nichts zu hören, machte die Migräne schlimmer. Die Migräne machte alles anstrengender. Die Erschöpfung machte die Angst größer. Die Angst machte den Stress größer. Ich hatte dauerhaft Schmerzen in Nacken, Schultern, Kopf. Ständigen Tinnitus. Ich bin nicht mehr in Gesellschaft gegangen, weil ich einfach zu müde davon war. Ich habe nur noch das Nötigste erledigt – alles andere ging schlicht nicht mehr. Ich habe nur noch funktioniert. Das war’s.

Es war der absolute Tiefpunkt meines Lebens.

Und das Gemeine daran ist: Von außen sieht das niemand. Chronisch krank und unsichtbar – das ist kein Widerspruch, das ist Alltag. Du willst so vieles. Und dann rennst du gegen diese Wand. Immer wieder. Und irgendwann fragst du dich leise, ob du überhaupt noch wollen darfst.

Kennst du dieses Gefühl?

Was mich rausgebracht hat, war nicht eine Entscheidung und nicht ein Moment. Es war ein Prozess. Und er begann mit Coaching.

Nicht weil plötzlich alles einfacher wurde. Sondern weil ich anfing zu verstehen, was da eigentlich passiert. Blockaden wurden sichtbar, die ich vorher nicht mal als solche erkannt hatte. Ich habe gelernt, dass ich genau so, wie ich bin, richtig und wichtig bin – nicht trotz meiner Erkrankungen, sondern mit ihnen. Das klingt vielleicht simpel. Aber wenn du jahrelang im Überlebensmodus bist, ist das alles andere als selbstverständlich.

Aus dieser inneren Festigung heraus habe ich dann den Mut gefunden, mich für mein Cochlea-Implantat durchzukämpfen – gegen den Rat mancher Ärzte und Akustiker. Nicht weil ich keine Angst hatte. Sondern weil ich angefangen hatte, mir selbst zu vertrauen.

Das war nicht linear. Das war kein „und dann war alles gut“. Aber es war der Anfang davon.

Wenn du gerade in diesem Teufelskreis steckst – aus Schmerz, Erschöpfung, Rückzug, Scham und dieser leisen Panik, dass dein Leben einfach immer kleiner wird – dann möchte ich dir sagen: Du musst das nicht alleine durchschauen.

Coaching kann dir helfen zu verstehen, was dich festhält. Es kann dir zeigen, wo Blockaden sind, die du vielleicht gar nicht siehst. Und es kann dir den Boden unter den Füßen geben, von dem aus du wieder anfangen kannst, Entscheidungen für dich zu treffen – auch wenn dein Körper nicht immer mitspielt.

Wenn du neugierig bist, ob das für dich passen könnte, dann lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Erstgespräch ein. 30 Minuten, nur wir zwei – wir schauen gemeinsam, ob wir zusammenpassen und ob Coaching für dich gerade der richtige Schritt ist. Kein Druck, kein Verkaufsgespräch.

Und wenn du danach das Gefühl hast, dass du loslegen möchtest: Mein 3er-Paket gibt es gerade mit 50% Rabatt – im Austausch für eine ehrliche Bewertung von dir.

Hier kommst du direkt zu meinem Terminkalender, um dir einen Termin zu buchen:

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